Auf ein Wort

Während Jesus betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichts und sein Gewand wurde leuchtend weiß … (Evangelium vom 2. Fastensonntag)

Sein Weg führt Jesus nach Jerusalem, hinein ins Leiden und Sterben und ins Grab. Doch das ist nicht sein trauriges Ende. Die drei Vertrauten Jesu, Jakobus, Johannes und Petrus liegen dort oben auf dem Berg am Boden. Gerade den Blick können sie noch erheben; doch zugleich müssen sie sich gegen diesen Glanz wehren. Jesus erscheint abgehoben von allem, was niederdrückt. Nichts kann ihn mehr in die Tiefe und ins Dunkel hinunterziehen.
Fastenzeit erscheint uns nicht als strahlende, erfüllte Zeit. Wir spüren beim Fasten die Leere, den Hunger, den Verzicht. Und doch wissen wir um das Ziel.
Wie kann der Weg, der vom Gipfel hinabführt, ein Weg in die Höhe sein?
Wir sind noch nicht über den Berg. Wir müssen noch über so manchen Berg hinüber. Sonst führt der Weg nicht weiter.
Und es kann sein, dass wir feststecken und gar nicht mehr weiterkommen. Jesus weiß weiter. Er nimmt die Jünger mit, bis sie dann davonlaufen vor dem Kreuz. Aber in Emmaus holt er sie ein …

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