Auf ein Wort

Die dunkle waagrechte Bahn kann als Querbalken des Kreuzes, oder als Weg gesehen werden – als Weg des Menschen durch Welt und Zeit. Ein mächtiger heller (goldener) Stein zieht die Blicke auf sich. Er steht für Christus, den „Stein des Anstoßes“, der zum „Eckstein“ wird (Apg 4,11). In ihm wurde Gott zum Diener aller bis zur Hingabe seines Lebens am Kreuz.
Der Stein erinnert aber auch an einen Meteoriten, der auf der Erde aufschlägt und Zerstörung bewirkt: Die Gier nach Gold, nach wertvollen Rohstoffen hat in der Vergangenheit ganze Kulturen ausgelöscht und ist auch heute verantwortlich für die Verwüstung von Lebensräumen, für Krieg, Vertreibung und Armut. Der Künstler hat die Farbe Grau für Himmel (oberhalb des schwarzen Balkens), Erde und Wasser (unterhalb) gewählt, um anzudeuten: Die Schöpfung ist nicht mehr so, wie Gott sie gewollt hat – nicht mehr durchsichtig auf das Göttliche.
Was wir Menschen zum Leben brauchen, gibt Gott in unsere Obhut. Diese Gaben werden von den Goldkörnern versinnbildlicht – ihre Zahl, es sind sieben, drückt „Vollkommenheit“ aus. Was Gott geschaffen hat, ist gut.
Wird es uns gelingen, unser Streben nach immer mehr materiellen Konsum aufzubrechen und die wahren Schätze miteinander zu teilen? Durch Jesus wissen wir, dass „Leben in Fülle für alle“ von Gott gewollt und möglich ist.

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