Berichte und Bilder

08.04.2017: Osterbrunnen

Zum ersten Mal haben wir heuer in Hirschau einen Osterbrunnen – gegenüber der Pfarrkirche am Eingang zur Pfarrbücherei.
Ein Osterbrunnen unterstreicht die Botschaft des Osterfestes: Aus dem Brunnen schöpfen wir nicht einfach Wasser. Er erinnert an die Wasser des neuen Lebens, die für uns seit der Auferstehung Jesu fließen. Osterzeichen sind auch die vielen gefärbten Eier - gleichsam Brunnen des Lebens. Aus dem Ei schlüpfen ja die kleinen Küken. Und schließlich all das Grün der Girlanden – ebenso Zeichen des Lebens. Oben drüber goldglänzend das Kreuz – der Osterbrunnen ist nicht nur Frühlingsschmuck. Er erzählt von Jesus, dem Auferstandenen.
Herzlichen Dank Frau M. Meier, der wir die Initiative und auch die Ausführung des Osterbrunnens verdanken.

02.04.2017: Fastenessen im Pfarrheim

Der Pfarrsaal war am Sonntag gut gefüllt und ebenso die Teller mit köstlicher Kartoffelsuppe. Ein einfaches Gericht für einen Sonntagmittag, aber in Solidarität mit den Menschen in Afrika, im Land Burkina Faso, die nicht gerade mit Reichtum gesegnet sind, doch wie das Leitwort der Aktion MISEREOR sagt, voller guter Ideen sind, die jedoch unsere Unterstützung brauchen, um wachsen zu können. So stand denn auch an der Tür ein Spendenkörbchen bereit, um damit die guten Ideen tatkräftig zu "gießen", um sie wachsen zu lassen.

01.04.2017: Einkehrtag des Pfarrgemeinderates

Am Samstag, den 1. April, einem wunderschönen Frühlingstag (kein Aprilscherz) trafen sich Mitglieder des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung der beiden Pfarrgemeinden St. Michael und Mariä Himmelfahrt zu einem Besinnungstag in Johannisthal. Angeleitet und begleitet von Anton Rauch galt es zunächst eine Christusikone aufzudecken und so sichtbar zu machen, dass Jesus Christus die Mitte des Tages und unserer Gemeinschaft ist. Danach machte sich jeder auf die Suche nach seinen Fähigkeiten, seiner Begabung, seinem Talent: im Bibelgespräch, in der Erinnerung an die eigene Lebensgeschichte, in der Betrachtung eines selbstgewählten Photos. Immer wieder lockte die Sonne hinaus ins Freie und ins Waldnaabtal zur Einzel- oder Gruppenarbeit, zum Spaziergang und zur Kaffeepause.
Ein Tag, der neue Energien weckte und wieder Lust machte, sein Talent in der Gemeinde einzubringen

16.03.2017: Kommunionkinder fertigen Rosenkränze an

Da sind Kinder mit Begeisterung dabei, wenn sie farbige Perlen haben und einen Bauplan für einen selbst gemachten Rosenkranz. Aber nicht nur für Erstkommunionkinder ist es weitaus schwieriger, den Rosenkranz nicht bloß als Bastelarbeit zu sehen, sondern als Gebetskette zu benutzen. Daran entlang sollen wir uns in die Stille und hin zu Jesus führen lassen, dessen Leben, Sterben und Auferstehen wir uns beim Beten der 50 Ave Maria vor Augen halten.

15.03.2017: Glaubensabende 2017

Zum ersten der heurigen Glaubensabende hatten wir des Themas wegen zwei Referenten eingeladen: Johannes Geiger aus Wunsiedel, Pastoralreferent und Mitglied in der Ökumene-Kommission des Bistums und Pfarrer Roman Breitwieser aus Hirschau. Sie sprachen anhand der 2013 von beiden Kirchen gemeinsam verfassten Schrift: ‚Vom Konflikt zur Gemeinschaft‘ über den Stand der Ökumene.
2017 findet das Gedenken an die Reformation 1517 zum ersten Mal in einer ökumenischen Atmosphäre statt.
Die Christen haben die tiefe und feste Überzeugung: Die Auseinandersetzung mit anderen Religionen und dem Unglauben können wir nur gemeinsam bestehen.
Dabei kann der Streit früherer Jahrhunderte in Fragen der Rechtfertigung, der Eucharistie, des Amtes und Schrift und Tradition zu einem großen Teil als überwunden gelten.
Zu den Konflikten der Reformationszeit haben beide Seiten beigetragen; darum haben hier beide Schuld zu bekennen.
Die Gründe, sich gegenseitig zu verurteilen, sind entfallen, wenn auch Übereinstimmung in allen hier behandelten Fragen noch nicht in Sicht ist.
Mit fünf Imperativen fordert das Schreiben uns auf, auf dem Weg vom Konflikt zur Gemeinschaft nicht stehen zu bleiben, sondern weiter zu gehen in Richtung auf eine tiefere Gemeinschaft hin:
1. das stärken, was wir gemeinsam haben, auch wenn es viel leichter ist, die Unterschiede zu sehen und zu erfahren
2. sich selbst durch die Begegnung mit dem Anderen und durch das gegenseitige Zeugnis des Glaubens verändern lassen
3. die sichtbare Einheit suchen und gemeinsam erarbeiten, welche konkreten Schritte das bedeutet
4. gemeinsam die Kraft des Evangeliums Jesu Christi für unsere Zeit wiederentdecken.
5. in der Verkündigung und im Dienst an der Welt zusammen Zeugnis für Gottes Gnade ablegen.
Im Gespräch stellte sich zum Erstaunen mancher heraus, dass das Wort „katholisch“ im Glaubensbekenntnis nicht einfach die römisch-katholische Kirche meint, sondern im wörtlichen Sinn die eine ‚allumfassende‘, die ganze Erde umfassende Kirche bezeichnet.
Beim zweiten Abend in Ehenfeld fanden sich 40 junge und ältere Interessierte ein, um den Film „der Marsch“ anzuschauen. Herausfordernd wurde uns darin vorgehalten: „Wir sind arm, weil ihr reich seid.“ Auch all die Ängste der ‚Reichen‘ kamen zum Ausdruck und die Tatsache, dass die Reichen noch nicht bereit sind, auf die Armen zuzugehen. Jedoch könnten wir Christen mit unserem Verzicht und unserem Fastenopfer Zeichen setzen für eine bessere Welt.
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