Auf ein Wort

Wasser – unruhig, aufgewühlt, Wellen - nichts geht glatt. Nichts gibt Halt. Blendend hell und undurchdringlich dunkel in ständigem Wechsel, gespenstisch. Kann ich diesem Element trauen? Wird es mich tragen oder wird es mich verschlingen?
Petrus hält sich nicht mit solchen Gedanken auf. Er hat nur Jesus im Blick. Auf ihn geht er zu über das Wasser.
Doch dann überfallen ihn ebendiese Bedenken: Was habe ich getan! Worauf habe ich mich eingelassen! Das kann doch nicht gut gehen!
Wenn schon das Wasser im Kleinen – vor unserer Haustür (im Bild der Moosweiher) unserem Fuß keinen Halt gibt und kein Weg darüberführt, um wieviel weniger können wir es wagen, aufs weite Meer hinauszuschreiten.
„Warum hast du gezweifelt?“ fragt Jesus nicht nur den Petrus. Du darfst es wagen. Wenn du auf mich zugehst, wirst du nicht untergehen.
Ich bin da. Gerade dann, wenn dir das Wasser über dem Kopf zusammen-schlägt. Nimm meine Hand. Ich bin da. Ich bin dein Retter.
(Evangelium vom 19. Sonntag – Mt 14,22-33)

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