Auf ein Wort

Fest der Taufe Jesu -
„Hast du das nötig?“ fragt Johannes. „Warum tust du dir das an?“ Im Glaubensbekenntnis wird uns gesagt: „für uns Menschen und um unseres Heiles willen ist er vom Himmel herabgestiegen“. Wir haben es also nötig. Das ist die Antwort Jesu.
Er ist und bleibt in unserer Mitte und er will Frieden stiften – Friede zwischen Himmel und Erde, zwischen Gott und den Menschen. Er hält sich nicht heraus. Er steigt hinein – rein äußerlich gesehen in das Wasser des Jordan, doch hintergründig in die Flut der Sünden, in die Tiefe des Todes.
Er geht darin nicht unter. Er kommt darin nicht um. Seine Hingabe verläuft nicht im Sand. Seine Hingabe verändert die Welt.
Nicht mit Feuer und Schwert kämpft er für eine neue Welt, sondern mit der unauslotbaren, unbegreiflichen Liebe Gottes, der die Sünder nicht vernichten will, sondern als Lamm die Sünde der Welt auf sich nimmt.
"Seht, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt!"
Das sei jedem gesagt, der meint, er müsse Gottes Ehre mit Gewalt verteidigen. Nicht wir müssen die Ehre Gottes retten. Gott muss uns Menschen retten aus Schuld und Tod. Wir mögen es noch so oft und mit aller Kraft versuchen, die Welt zu verbessern. Besser machen kann sie nur der, der sich das Lamm Gottes zum Leitbild nimmt. An ihm hat Gott sein Wohlgefallen. Er ist sein geliebter Sohn.

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