Auf ein Wort

Dieses Bild drängt sich nicht auf. Auf den ersten Blick unsichtbar, ist es im südlichen Seitenfenster des Altarraums unserer Pfarrkirche zu sehen.
Maria scheint untergeordnet, demütig kniend vor Gott, dem Vater und dem Sohn. Auf einem Wolkenband thronend hält der Sohn das Kreuz und der Vater die Krone und der Geist Gottes schwebt als Taube Maria gegenüber.
Maria aber ist nicht ausgeschlossen, sondern hineingenommen in das Leben des dreifaltigen Gottes. So ist der Blick auf Maria tröstlich und verheißungsvoll.
An Maria können wir nämlich erkennen, was Gott mit uns Menschen vorhat. Maria ist nicht die einzige, sie ist die erste, die Gott gerufen und erwählt hat.
Auch uns hat Gott aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen. So könnte uns der Glaube an die Verheißung Gottes zu anderen Menschen machen, zu Menschen, die nicht mehr ohne Rücksicht auf Verluste um das eigene Überleben kämpfen müssen, sondern in Freude und Dankbarkeit das Leben annehmen, das Gott uns allen bereitet hat. - Gott ist Segen und Glück für uns Menschen. Was wären wir ohne IHN?
„Er ist die Sonne meines Lebens.“ Sie kennen dieses Wort der hl. Anna Schäffer.

So möge dieses Fest auf der Höhe des Sommers uns zusammenführen in der Freude der Erlösten – unbeschwert von Sorgen um unsere Zukunft, gelöst, befreit feiern wir das Fest unseres Glaubens – Maria, Ursache unserer Freude.

"Auf ein Wort" - Archiv

Auf ein Wort 25/2019
Auf ein Wort 24/2019
Auf ein Wort 23/2019
Auf ein Wort 22/2019
Auf ein Wort 21/2019
Auf ein Wort 20/2019
Auf ein Wort 19/2019
Auf ein Wort 18/2019
Auf ein Wort 17/2019
Auf ein Wort 15/2019
Auf ein Wort 14/2019
Auf ein Wort 13/2019
Auf ein Wort 12/2019
Auf ein Wort 11/2019
Auf ein Wort 10/2019
Auf ein Wort 9/2019
Auf ein Wort 8/2019
Auf ein Wort 7/2019
Auf ein Wort 6/2019
Auf ein Wort 5/2019
Auf ein Wort 4/2019
Auf ein Wort 4/2019
Auf ein Wort 3/2019
Auf ein Wort 2/2019
Auf ein Wort 1/2019