Auf ein Wort

Vater, Sohn und Geist - Welches Bild machen wir uns von Gott? Jedes Bild widerspricht der Weisung Gottes vom Sinai: Du sollst dir kein Bild von Gott machen.
Die Bilderstürmer haben als besonders eifrige Befolger dieses Gebotes daraufhin sämtliche Bilder aus ihren Gotteshäusern verbannt.
So mancher andere Zeitgenosse hält dagegen jedes Gottesbild, ja Gott selber, für eine Ein-Bildung, für bloße Phantasie.
Aber kann menschliche Phantasie dies ersinnen: drei, die eins sind, einer, der drei ist? Man wirft uns Christen vor, wir hätten drei Götter und die seien noch dazu männlich: Vater, Sohn...
Gott ist einer - daran halten wir Christen genauso fest, wie die Gläubigen aus dem Judentum und dem Islam. Doch durch die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus hat der unsichtbare, ganz jenseitige Gott, ein menschliches Gesicht bekommen. So wird in Jesus Christus Gott in menschlicher Gestalt darstellbar. Und da Jesus mit Gott, den er selber den Vater, "Abbaâ" nennt, eins ist, halten wir es für verantwortbar, diesen "Vater" in menschlicher Gestalt darzustellen- in reifen Alter, was Hinweis sein soll auf sein unbegrenztes, ewiges Dasein.
Dreieiniger Gott - das bedeutet: Gott ist nicht einsam, kreist nicht egoistisch um sein eigenes Ich. Gott will uns Menschen in seine göttliche Wesens- und Lebensgemeinschaft einbeziehen - ins ewige Leben.

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