Auf ein Wort

Welch ein Gegensatz! Da trat der Sohn forsch vor den Vater und forderte schon zu dessen Lebzeiten sein Erbteil. Ungeheuerlich.
Und da ist nun derselbe Sohn vor dem Vater, kleinlaut, gescheitert im Leben, als Bettler, als Heimatloser – Welch eine Treue und Liebe!
Der Vater bleibt sich gleich: „Du bist und bleibst mein Sohn!“
Sollten wir nicht um einen solchen Gott froh sein, der uns fortgehen lässt und doch in unerschütterlicher Liebe und Geduld auf uns wartet?

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