Auf ein Wort

Ein ungewöhnliches Bild für den Adventbeginn – doch es zeigt, was wir immer neu im Glaubensbekenntnis sprechen: „Von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.“
Christus, der Weltenrichter, begegnet allen, die durch dieses ‚Fürsten-Portal‘ in den Bamberger Dom eintreten. Es erinnert uns daran, dass Advent mehr ist als Kerzen anzuzünden, Plätzchen zu backen und sich im gemütlich warmen Zimmer auf das kommende Fest einzustimmen.
Drastisch hat das Mittelalter den Ausgang des Weltgerichts dargestellt: Da sind die einen – auch Bischöfe und Könige sind dabei – die der Teufel mit seiner Kette wegschleppt. Und dort die andern, die übers ganze Gesicht lachen und die große Freude ausstrahlen. „Wer zuletzt lacht, lacht am besten“, sagt ein Sprichwort.
Genau darauf will der Advent unsere Gedanken richten. Nicht Angst und Schrecken will er uns einjagen vor dem, der in großer Macht und Herrlichkeit erscheinen wird. Zuversichtlich dürfen wir sein, einfach unser Leben auf ihn ausrichten und voll Vertrauen dem Herrn entgegenschauen, wie es im Lied heißt:
„Schenke den Verzagten Mut, dass sie sich gestärkt erheben,
deinem Licht entgegenschaun und vertraun. (GL 84,3)

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